Gestern kam ein Bekannter mit seinem neuem Asus EeePC 4G zu mir, da er dazu einige Fragen hatte. Zunächst haben wir diese geklärt. Da ich aber auch nicht viel von dem, von Asus vorinstalliertem Xandros Linux halte, haben wir uns darauf geeinigt, auf seinem Rechner Ubuntu Netbook Remix in der Version 9.04 zu installieren. Eine Entscheidung mit der ein doch recht lustiger Abend begann. Da ich einfach feststellen musste, dass Ubuntu Netbook Remix zwar eine ganz nette Idee ist, die Entwickler aber doch noch eine ganze Menge Arbeit vor sich haben, da es doch noch an einigen Ecken und Enden knirscht.
Insofern möchte ich hier nun auch einmal meine Erfahrungen schildern und somit auch anderen eventuell die Wahl etwas leichter machen.
Zunächst musste ich natürlich das passende Image herunter laden. Und da der Asus EeePc ja nun einmal kein optisches Laufwerk hat, konnte ich hierbei mit den üblichen .iso Dateien nichts anfangen. Vielmehr bietet Ubuntu hierfür extra .img Dateien an, mit denen man eine SD-Karte oder einen USB-Stick zu einem bootbaren Installationsmedium machen kann.
Nachdem ich also die passende .img Datei herunter geladen hatte, musste ich sie auf der SD-Karte installieren. Hierzu habe ich die Karte an den Rechner angeschlossen und per dmesg überprüft, worunter die Karte nun vom Kernel eingebunden wurde. In diesem Fall war dies /dev/sdb. Als nächstes galt es dann natürlich die Karte wieder per umount /dev/sdb auszuhängen. Nun konnte ich als Root das Image über dd if=/Pfad/zum/Image.img of=/dev/sdb bs=1M auf die Karte schreiben.
Als nächstes wurde nun der EeePC von der Karte im Live-Modus gestartet, welcher auch wirklich sehr gelungen und durchdacht aussah.

Desktop von Ubuntu Netbook Remix
Also klickte ich auf den Button zum Installieren und führte die geführte, wie man es von Linux ja auch gewöhnt ist, einfache Installation durch.
Damit trat jedoch bereits das erste Problem auf. Continue reading