Fotografie: HDR unter Linux – eine kurze Ankündigung

Nachdem ich im August 2008 ja schonmal über die HDR-Erstellung mit Fotoxx geschrieben hatte, mußte ich damals nunmal feststellen, dass es hier ein paar Unwägbarkeiten gibt, die mich letztlich zu größeren Geschützen greifen lies, weshalb ich fortan meine HDRs mit Qtpfsgui/Luminance erstellt habe.

Aber irgendwie bin ich auch hier mit den Ergebnissen nicht so ganz zufrieden.
Von daher habe ich mir nun überlegt, dass ich am Wochenende der aktuellen Version von Fotoxx eine neue Chance geben werde.

Sobald ich sowohl die aktuelle Version von Fotoxx und von Qtpfsgui/Luminance getestet habe, werde ich die beiden Programme hier dann auch einmal in ihren Möglichkeiten miteinander vergleichen.
so komm ich dann auch wenigstens mal wieder dazu, ein wenig was zu Fotografie zu schreiben… Also nen Testbericht über die beiden Programme gibt es dann in der nächsten Woche.

Twitter-Clients für Linux im Vergleich: Gwibber und Choqok

Heute habe ich bei mir mal Gwibber 2.30 installiert und ausprobiert, so dass ich es nun nach einem kleinem Kurztest mit Choqok 1.0 Beta 1, welche ich hier bereits ausführlich vorgestellt habe, vergleichen möchte.

Doch zunächst und vor weg ein paar Worte zu der Installation unter openSUSE 11.2. Das Gwibber-Packet, dass openSUSE direkt anbietet, darf mit Version 1.20 als völlig veraltet angesehen werden. Insofern sollte man die aktuelle Version am besten via SUSEs OneClickInstall einspielen. Dabei gibt es dann jedoch ein paar Probleme. Gwibber bringt nämlich reichhaltige Abhängigkeiten von Python und Gnomekomponennten mit. So dass ich als KDE-Nutzer zunächst einmal ordentlich Packete installieren mußte, um Gwibber überhaupt installieren zu können, bzw. ans Laufen zu bekommen. Sehr störend war hierbei auch, dass die Abhängigkeit von Python-Curl sich nicht automatisch auflösen lies, so dass ich auch dieses Packet zunächst via OneClickInstall einspielen mußte.
Insofern war meine Laune schon relativ schlecht, als ich die Installation endlich hinter mich gebracht hatte. Diesen Umstand rechne ich Gwibber jedoch nicht negativ an, da es sich hier eher um ein SUSE spezifisches Problem handeln dürfte und die Installation unter anderen Distributionen wahrscheinlich unproblematischer verläuft.
Aber genug der Vorrede: Continue reading

Linux Basics: Freie Software

Ab sofort möchte ich hier den einen oder anderen Artikel zu Linux Basics schreiben, da in der letzten Zeit wieder ein paar Bekannte von mir auf Linux umgestiegen sind und ich insofern wieder einmal recht frisch miterleben kann/darf, vor welchen Problemen ein Linuxeinsteiger stehen kann und welche Mißverständnisse entstehen können, da bestimmte Begrifflichkeiten nicht so wirklich klar sind.

Den Einstieg möchte ich damit machen, dass ich mich einmal der Begrifflichkeit von Freie Software bzw. Open Source zuwende. Continue reading

Lernsoftware für Linux: Omnitux

Omnitux ist eine freie Lernsoftware für Linux, die sich an Kinder im Vor- und Grundschulalter richtet.

Die Software überzeugt durch ihr durchdachtes und Ziegruppen gerechtes Bedienkonzept, dass auch für junge Kinder ohne große Einarbeitung beherrschbar ist. Auch sind die verschiedenen Übungen in den verschiedenen Kategorien Zielgruppen gerecht und didaktisch durchdacht.
Das Programm ist in mehreren Sprachen lokalisiert und auch die deutsche Lokalisierung ist beinahe vollständig und vor allen Dingen aber auch gut und sinnvoll umgesetzt. Continue reading

Happy Birthday LinuxUser

Heute erscheint die Jubiläums-Ausgabe von LinuxUser. Diese tolle Linuxzeitschrift ist somit nun 10 Jahre alt. Insofern auch von dieser Seite aus Alles Gute zum Jubiläum!!! Und auf weitere mindestens 10 Jahre!

Und wie man es von der Linux-New-Media-AG so kennt, haben sie sich für ihre Jubiläums-Ausgabe wieder einmal ein paar kleinere Leckerbissen einfallen lassen. Continue reading

REAL verkauft ARM-Mini-Netbook für 100 €

In dieser Woche bietet REAL dieses ARM-Mini-Netbook für unter 100€ an.
Dieses wird mit einem Windows CE 6.0 geliefert und ist somit eigentlich nicht wirklich zu gebrauchen. Hier zeigt sich wieder einmal, dass Microsoft abseits der gängigen PC-Architektur nicht wirklich etwas zu bieten hat.

Aber zum Glück gibt es ja Linux.
Damit kann man dann nämlich durchaus die Hardware ausnutzen und auch seinen Spaß an dem kleinen 7 Zoller haben. Continue reading

Buchvorstellung: Linux verstehen und administrieren


In diesem Artikel möchte ich nun mal wieder ein Buch vorstellen. Dieses Mal “Linux verstehen und administrieren. Was jeder Superuser wissen sollte.” von Brian Ward, übersetzt und für die deutsche Ausgabe aktualisiert von Dirk Wetter.
Dieses Buch hat mir persönlich bei meinen Versuchen Linux wirklich zu verstehen sehr geholfen und es war auch schon das eine oder andere Mal mein kleiner Retter in der Not, so dass ich dieses Buch wirklich nur empfehlen kann.
Zumal es an sich ein recht einmaliges Buch ist. Denn dieses Buch ist in gewisser Weise eine Einführung in die Thematik, deckt jedoch ein enormes thematisches Spektrum ab und ist auch für Fortgeschrittene Leser eine echte Bereicherung. Denn dieses Buch befasst sich nicht mit irgendwelchen GUIs und erklärt auch nicht lange und umständlich deren Benutzung sondern kümmert sich voll und ganz um die Bash und darum, wie Linux funktioniert und wie man es von der Kommandozeile aus administriert. Dabei werden vor allen Dingen generelle Lösungsansätze vermittelt, so dass man nach der Lektüre dieses Buche an sich auch in der Lage ist, Probleme zu lösen, die in ihrer konkreten Ausformung im Buch nicht behandelt wurden. Continue reading

Was einen Linuxnutzer ärgert: MP3-Player in vFat



Vor ein paar Tagen bin ich von nem Kollegen angesprochen worden, dem ich vor geraumer Zeit ein openSUSE 11.2 neben sein altbackenes XP installiert habe.
Dieser wollte seinen MP3-Player neu bespielen und mußte zu diesem Zweck ersteinmal Platz schaffen, da dieser bis zum Rand befüllt war. Nur leider konnte er keine Dateien auf dem Player löschen. Weder als normaler benutzer, noch als Root. Ein Umstand, der mich dann doch etwas stutzig machte. Da er noch völliger Linuxneuling ist, versprach ich ihm, mir die Sache mal anzusehen.
Zunächst dachte ich dabei an ein Problem mit den Dateirechten. Wurde jdeoch gestern, als ich mir die Zeit genommen habe, mir die Sache einmal näher anzusehen, eines Besseren belehrt.
Die Zugriffsrechte auf die Dateien waren durchaus so gesetzt, dass er als normaler Benutzer hätte löschen können müssen und erstrecht als Root.
Jedoch war es in der Tat so, dass man als Benutzer die Meldung erhielt, nicht genügend Rechte zu besitzen und als Root die Menüpunkte “Löschen” und “In den Papierkorb verschieben” ausgegraut waren. Dies war der Punkt, an dem ich zum ersten Mal das Gefühl bekam, der Player könnte als nur lesbar gemountet sein. Insofern war mir schon dort klar, dass ich etwas tiefer in die Trickkiste würde greifen müssen. Continue reading

Umfrage: Welches Betriebssystem benutzt du?

Wenn ich so in die Traffic-Statistiken meines Blogs schaue, dann stelle ich fest, dass der Großteil meiner Leser Linux benutzt.
Einige weitere benutzen dann noch ein Windows und wenige sind per Apple-Betriebssystem heir unterwegs.

Da nun aber Linux, OpenSource und Windows hier regelmäßig Themen sind und auch zu Apple das eine oder andere Wort von meiner Seite aus fällt, würde ich es nun gerne mal genauer wissen, um dann auch zielgerichteter schreiben zu können.
Denn was bringt euch eine Anleitung zu YAST, wenn ihr mehrheitlich Ubuntu benutzt???

Insofern bitte ich jetzt einfach mal darum, bei dieser Umfrage kurz nen Kreuz zu machen und abzustimmen. Continue reading

KDE Upgrade unter openSUSE per OneClick-Installation

Wie u.a. das Linuxmagazin vermeldete, ist gestern KDE 4.4.3 erschienen.
Da diese Bugfixversion keine nennenswerten Verbesserungen mitbringt und auch nur wenige Fehler behoben werden mußten, möchte ich dieses Mal keinen Testbericht schreiben. Vielmehr möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Linuxneulingen, die openSUSE benutzen zu erklären, wie sie schnell und einfach ein Upgrade von KDE durchführen.
openSUSE 11.2 wurde ja mit KDE 4.3 ausgeliefert und auch die bisherigen Updates haben den Desktop nur innerhalb von KDE 4.3.x aktualisiert. Wer nun aber auf KDE 4.4.x aktualisieren möchte, um in den Genuß der vielen neuen Features und Verbesserungen zu kommen, die ich hier und hier beschrieben habe, der muss selbst Hand anlegen.
Da ich jedem KDE-Nutzer das Upgrade nur wärmstens empfehlen kann und wie so oft unter Linux viele Wege nach Rom führen, möchte ich im Folgenden einmal den Weg erklären, den ich für den schnellsten und für Linuxneulinge sicherlich auch einfachsten halte. Den der OneClick-Installation bei openSUSE. Continue reading