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	<title>Björns Gemischtwarenladen &#187; bessere Fotos</title>
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		<title>Fotografie: Weißabgleich: Der &quot;falsche&quot; Weißabgleich als Stilmittel</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 14:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Kraus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Amazon.de Widgets Bisher habe ich ja schon einen Artikel zum korrekten Weißabgleich und einen zum Weißabgleich mit einer Weißkarte geschrieben. In diesem Artikel soll es nun darum gehen, das man einen &#8220;falschen&#8221; Weißabgleich auch als kreatives Stilmittel nutzen kann. Denn nicht jeder Weißabgleich, der formal geshen nicht korrekt ist, ist auch gleichzeitig schlecht, auch wenn [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.flickr.com/photos/33690250@N04/4241160615/" title="Moonlight in Winternight von Björn Manfred Kraus bei Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2543/4241160615_609bc79af2.jpg" width="372" height="500" alt="Moonlight in Winternight" /></a><br />
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<p>Bisher habe ich ja schon einen <a href="http://bjoern-kraus.de/2010/01/06/fotografie-weisabgleich/">Artikel zum korrekten Weißabgleich</a> und einen zum <a href="http://bjoern-kraus.de/2010/01/13/fotografie-weisabgleich-mit-der-weiskarte/">Weißabgleich mit einer Weißkarte</a> geschrieben.<br />
In diesem Artikel soll es nun darum gehen, das man einen &#8220;falschen&#8221; Weißabgleich auch als kreatives Stilmittel nutzen kann.<br />
Denn nicht jeder Weißabgleich, der formal geshen nicht korrekt ist, ist auch gleichzeitig schlecht, auch wenn in den Diskussionen über den Weißabgleich immer wieder genau dieser Eindruck entstehen kann.<br />
Vielmehr kann der Weißabgleich auch sehr gut dabei helfen, die Stimmung eines Bildes zu untermauern und somit Stimmungen und Emotionen zu übertragen. <strong>Und genau darum geht es doch verdammt nochmal in der Fotografie.</strong><br />
Ich will einfach nicht immer Fotos sehen, wo die Farben zu 100% stimmen, sondern ich will Fotos, die mich berühren und die eine Botschaft vermitteln.<br />
Und wenn der Fotograf dafür einen &#8220;falschen&#8221; Weißabgleich verwendet, dann ist dies völlig legitim.<br />
Schließlich tragen die Farben ganz wesentlich zur Stimmung und Wirkung eines Fotos bei und hier kann nun einmal ein &#8220;falscher Weißabgleich&#8221; die Wirkung verstärken.<span id="more-712"></span><br />
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So wirkt eine frostige, schneebedeckte Winterlandschaft oftmals gleich nochmal so gut, wenn das Foto einen leichten Blaustich hat, da Blau als kalte Farbe die kühle Wirkung unterstreicht. Nur übertreiben sollte man es dabei halt auch nicht.<br />
Auch bei meinem Foto oben, habe ich bewußt einen falschen Weißabgleich gewählt, da diese Lichtstimmung für mich noch am besten die mysthische Stimmung vor Ort wiedergibt und das Foto gefällt mir so um ein Vielfaches besser, als mit einem korrekt durchgeführten Weißabgleich, weil es einfach näher an meiner Erinnerung und an meiner Empfindung beim Anfertigen des Fotos ist. Punkt.</p>
<p>Und nur damit ich hier nicht falsch verstanden werde. Natürlich ist der Weißabgleich wichtig. Und natürlich sollte jeder der ernsthaft fotografieren will in der Lage sein, selbigen korrekt durch zu führen. Aber dennoch ist es eben auch ein kreatives Stilmittel, welches man sich zu Nutze machen sollte.<br />
Denn wenn man in der Lage ist, einen Weißabgleich korrekt durch zu führen, weil man auch die Zusammenhänge verstanden hat, dann kann, nein muss man sich in der nächsten Stufe wieder von der Vorstellung frei machen, man müsse unbedingt immer un düberall korrekte Farben haben.<br />
Nochmals es geht in der Fotografie darum, Stimmungen und Emotionen zu transportieren und nicht um irgendeinen falsch verstandenen Farben-Fetischismus. Die technische Perfektion, die in den Disksionen über den Weißabgleich immer wieder anklingt, ist nicht alles.<br />
Also: Seit kreativ und habt auch mal den Mut zu einem &#8220;falschen&#8221; Weißabgleich, wenn euer Foto dadurch besser wird.<br />
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		<title>Fotografie: &#8230; gute Schwarz-Weiß-Fotos entstehen im Kanalmixer; ein Praxisbeispiel</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 10:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Kraus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Amazon.de Widgets Zuletzt habe ich ja hier, kurz und knapp erklärt, dass man nicht zu guten Schwarz-Weiß-Fotos gelangt, indem man den entsprechenden Modus der Kamera benutzt. Auch habe ich erläutert, dass man nicht wirklich weiter kommt, wenn man das Foto am Rechner einfach nur in Graustufen umwandeln lässt, da man damit zwar bessere, aber eben [...]]]></description>
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			</a>
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<p>Zuletzt habe ich ja <a href="http://bjoern-kraus.de/?p=614">hier, kurz und knapp</a> erklärt, dass man nicht zu guten Schwarz-Weiß-Fotos gelangt, indem man den entsprechenden Modus der Kamera benutzt.<br />
Auch habe ich erläutert, dass man nicht wirklich weiter kommt, wenn man das Foto am Rechner einfach nur in Graustufen umwandeln lässt, da man damit zwar bessere, aber eben in der Regel keine guten und erst recht keine individuellen Fotos erreicht. Vielmehr war, ist und bleibt für gute Schwarz-Weiß-Fotos der <strong>Kanalmixer</strong> das Mittel der Wahl.<br />
Insofern möchte ich hier nun dessen Verwendung an einem Beispiel verdeutlichen. Hierzu soll uns dieses beliebige Farbfoto dienen:<br />
<a href="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/crw_0817.jpg"><img src="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/crw_0817.jpg" alt="Original Farbfoto" title="Original Farbfoto" width="300" height="223" class="aligncenter size-full wp-image-337" /></a><br />
Dieses Foto wollen wir nun mit Hilfe des <strong>Kanalmixers</strong> in ein Schwarz-Weiß-Foto umwandeln.<span id="more-616"></span><br />
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Hierbei kann es gerade für Anfänger nützlich sein, sich einmal anzusehen, wie das Foto aussieht, wenn man es zu 100% über einen der Farbkanäle umwandelt. Dies bedeutet, dass einer der Farbkanäle auf 100% gesetzt wird und die anderen beiden entsprechend auf 0%. Dadurch bekommt man zum einem einen Eindruck, wie sich die einzelnen Farbkanäle auf das Bild auswirken und zum anderem erkennt man so sehr gut, welcher der Kanäle für sich am besten wirkt und insofern auch bei dem fertigen Foto das größte Gewicht bekommen sollte.<br />
Wenn wir dieses Foto nun z.B. zu <strong>100% über den Rotkanal</strong> umwandeln, dann erhalten wir dieses Ergebnis:<br />
<a href="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/rot.jpg"><img src="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/rot.jpg" alt="Rotkanal zu 100%" title="Rotkanal zu 100%" width="300" height="223" class="aligncenter size-full wp-image-338" /></a><br />
Wie wir sehen, wird der Himmel recht dunkel, zugleich entsteht aber auch ein sehr schöner Kontrast zu den Wolken. Dies liegt einfach daran, dass sich die Farbkanäle vom groben Prinzip her genauso  verhalten, wie in der analogen Fotografie die Farbfilter. Dies bedeutet, dass die jeweilige Komplementärfarbe ausgespeert wird und die Eigenfarbe verstärkt durchgelassen wird. Dadurch werden blaue Flächen beim Rotkanal dunkel und rote hell.<br />
Wenn wir das selbe Foto nun über den <strong>Blaukanal zu 100%</strong> umwandeln, erhalten wir dem entsprechend ein genau gegenläufiges Ergebnis:<br />
<a href="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/blau.jpg"><img src="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/blau.jpg" alt="Blaukanal zu 100%" title="Blaukanal zu 100%" width="300" height="223" class="aligncenter size-full wp-image-339" /></a><br />
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Wie wir sehen sind hier die Rotenflächen dunkel geworden und der blaue Himmel ist extrem hell geraten. Da wir hierdurch den Kontrast zu den Wolken verlieren, kann der Blaukanal für die Umwandlung des Fotos keine allzu gewichtige Rolle spielen. Ganz auf ihn verzichten sollten wir jedoch auch nicht, da es uns ansonsten auf den Rotenflächen, also der Mauer und dem Förderturm ansonsten doch etwas an Zeichnung und Kontrast fehlt.<br />
Als nächstes wollen wir uns nun ansehen, wie das Foto aussieht, wenn wir es zu <strong>100% über den Grünkanal</strong> umwandeln:<br />
<a href="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/gruen.jpg"><img src="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/gruen.jpg" alt="Grünkanal zu 100%" title="Grünkanal zu 100%" width="300" height="223" class="aligncenter size-full wp-image-340" /></a><br />
Im Falle unserer Beispieldatei bildet der Grünkanal so eine Art Mittelding. Stellt insofern also einen Kompromis da, wirkt für sich alleine aber auch eher etwas flau und nicht sehr ansprechend.<br />
Insofern habe ich mich für die finale Umwandlung für <strong>80% Rotkanal, 15% Grünkanal</strong> und <strong>5%Blaukanal</strong> entschieden. Somit erhalte ich zusammen wieder 100%. Diese Eiserneregel, ist heute zwar nicht mehr so wichtig, wie sie einmal war, dennoch kann es gerade zu Anfang nicht schaden, wenn man sich an ihr orientiert und versucht zumindest ungefähr auf 100 zu kommen, wenn man alle drei Farbkanäle zusammen rechnet. Denn daruch erreicht man eigentlich immer recht ausgewogene Schwarz-Weiß-Fotos, die keine großen Brüche aufweisen. Wichtiger sollte jedoch dennoch das eigene Gespür für eine gute Bildwirkung sein und mit wachsender Erfahrung im Umgang mit diesem Werkzeug, wird sie auch zum ausschlaggebenden Punkt werden.<br />
Hier nun aber ersteinmal das fertige Foto:<br />
<a href="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/r80g15b5.jpg"><img src="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/r80g15b5.jpg" alt="Rot80-Gruen15undBlau5" title="Rot80-Gruen15undBlau5" width="300" height="223" class="aligncenter size-full wp-image-341" /></a><br />
Wie wir hier also gesehen haben, kann man bei der Umwandlung in Schwarz-Weiß mit Hilfe des <strong>Kanalmixers</strong> sehr gute und individuell auf das jeweilige Foto abgestimmte Ergebnisse erzielen.<br />
Als abschließendes Gegenbeispiel hier noch das Foto, dass wir erhalten, wenn wir einfach über Graustufen umwandeln lassen:<br />
<a href="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/graustufen.jpg"><img src="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/graustufen.jpg" alt="Umwandlung per Graustufen" title="Umwandlung per Graustufen" width="300" height="223" class="aligncenter size-full wp-image-342" /></a><br />
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<div class="g-plusone" data-href="http://www.bjoern-kraus.de/2009/11/06/fotografie-gute-schwarz-weis-fotos-entstehen-im-kanalmixer-ein-praxisbeispiel/"  size="standard"   ></div><h2  class="related_post_title">Ähnliche Artikel</h2><ul class="related_post"><li><a href="http://www.bjoern-kraus.de/2009/11/04/fotografie-gute-schwarz-weis-fotos-entstehen-nicht-in-der-kamera/" title="Fotografie: Gute Schwarz-Weiß-Fotos entstehen nicht in der Kamera&#8230;">Fotografie: Gute Schwarz-Weiß-Fotos entstehen nicht in der Kamera&#8230;</a></li><li><a href="http://www.bjoern-kraus.de/2011/03/28/fotografie-fotoausflug-zum-tetraeder-in-bottrop-teil-2-von-4/" title="Fotografie: Fotoausflug zum Tetraeder in Bottrop Teil 2 von 4">Fotografie: Fotoausflug zum Tetraeder in Bottrop Teil 2 von 4</a></li><li><a href="http://www.bjoern-kraus.de/2010/06/16/was-einen-fotografen-argert-wenn-man-sich-einfach-nicht-entscheiden-kann/" title="Was einen Fotografen ärgert: Wenn man sich einfach nicht entscheiden kann&#8230;">Was einen Fotografen ärgert: Wenn man sich einfach nicht entscheiden kann&#8230;</a></li><li><a href="http://www.bjoern-kraus.de/2010/02/12/fotografie-weisabgleich-der-falsche-weisabgleich-als-stilmittel/" title="Fotografie: Weißabgleich: Der &quot;falsche&quot; Weißabgleich als Stilmittel">Fotografie: Weißabgleich: Der &quot;falsche&quot; Weißabgleich als Stilmittel</a></li><li><a href="http://www.bjoern-kraus.de/2009/11/02/fotografie-die-drittel-regel-als-hilfe-fur-bessere-fotos/" title="Fotografie: Die Drittel-Regel als Hilfe für bessere Fotos">Fotografie: Die Drittel-Regel als Hilfe für bessere Fotos</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Fotografie: Die Drittel-Regel als Hilfe für bessere Fotos</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 18:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Kraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[bessere Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Bildgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Drittel-Regel]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Artikel möchte ich mich einmal ganz kurz mit der &#8220;Drittel-Regel&#8221; in der Fotografie befassen, da einem diese Regel doch sehr dabei helfen kann, bei seinen Fotos zu besseren Ergebnissen zu kommen und ich zugleich immer wieder feststellen muss, dass viele Leute diese Regel gar nicht kennen und sie folglich auch nciht beachten. Bei [...]]]></description>
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<p>In diesem Artikel möchte ich mich einmal ganz kurz mit der &#8220;Drittel-Regel&#8221; in der Fotografie befassen, da einem diese Regel doch sehr dabei helfen kann, bei seinen Fotos zu besseren Ergebnissen zu kommen und ich zugleich immer wieder feststellen muss, dass viele Leute diese Regel gar nicht kennen und sie folglich auch nciht beachten.<br />
Bei der Drittel Regel teilt man das Foto gedanklich horizontal und vertikal in jeweils drei gleich große Teile, so dass man in etwa dieses Raster erhällt.<br />
<a href="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/raster.jpg"><img src="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/raster.jpg?w=300" alt="Raster nach der Drittel-REgel" title="Raster nach der Drittel-REgel" width="300" height="223" class="aligncenter size-medium wp-image-331" /></a><br />
Dieses Raster hilft einem nun deutlich dabei, wenn es darum geht, sein Motiv nicht genau in die Bildmitte zusetzen, was viele Leute unreflektierter Weise immer wieder tuen und damit dann auch nur langweilige und statische Fotos erhalten.<span id="more-608"></span><br />
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</script>Wenn man nun aber auf diese Drittel-REgel achtet, hat man recht schnell schoneimal mit sehr einfachen Mitteln ansprechendere Fotos erreicht.<br />
Hierzu legt man sein Motiv nun an die Linien des Rasters und/oder noch besser wesentliche Punkte gleich in die Schnittpunkte.<br />
Dabei sei aber hier natürlich auch erwähnt, dass dies nicht zu 100% exakt sein muss. Eine Orientierung an diesen Linien und ihren Schnittpunkten reicht völlig. Und die Ergebnisse können sich dann auch sehen lassen.<br />
Insofern hier auch nochmal ein kurzes Beispiel, wie so etwas aussehen könnte:<br />
<a href="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/20090925202734_crw_0638b.jpg"><img src="http://bjoernkraus.wordpress.com/files/2009/11/20090925202734_crw_0638b.jpg?w=300" alt="Portrait nach Drittel-Regel" title="Portrait nach Drittel-Regel" width="300" height="223" class="aligncenter size-medium wp-image-332" /></a><br />
Wie man sieht habe ich hier die zu fotografierende Person stark an die rechte Linie gesetzt. Dadurch wirkt das Foto gleich besser, als wenn ich ihn direkt in die Bildmitte gesetzt hätte und außerdem begrenzt er das Foto nach rechts hin. Da seine Blickrichtung nach links geht, lenkt er auch den Blick des Betrachters wieder in das Foto hinein. Zumal nach links ja auch deutlich &#8220;Luft&#8221; ist. Ein weiteres wesentliches Gestaltungsmerkmal, das uns hier und jetzt jedoch noch nicht weiter interessieren soll.</p>
<p>Wesentlich ist jedoch, dass die Drittel-Regel bei nahezu allen Motiven funktioniert. Egal ob Portrait oder Landschaftsaufnahme. Auch Architekturaufnahmen profitieren deutlich davon, dass man sich an der Drittel-Regel orientiert.<br />
Insbesondere in der Landschaftsfotografie hat diese Regel aber auch noch einen weiteren nicht unwesentlichen Vorteil. Man nimmt automatisch den Horizont aus der Bildmitte herraus, wo dieser nuneinmal nichts zu suchen hat, von vielen Anfängern aber immer wieder hin gesetzt wird. Insofern hilft einem die Drittel-Regel auch hier dabei, die &#8220;2 Drittel &#8211; 1 Drittel-Regel&#8221; bezüglich des Horizonts zu beachten. Diese besagt, dass ich in der Landschaftsfotografie möglichst 2 Drittel Landschaft und 1 Drittel Himmerl haben sollte. (Umgekehrt funktioniert dieses Mengenverhältnis genauso!) Damit erreiche ich auch hier wesentlich bessere Fotos.<br />
Insofern hoffe ich, dass dieser kleine Abriss zur Drittel-Regel dem einen oder der anderen dabei hilft, sich fotografisch weiter zu entwickelnund zu besseren Ergebnissen zu kommen. Weitere Informationen zur Drittel-Regel gibt es im Übrigen auch <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2008/10/20/der-goldene-schnitt-eine-einfuehrung/">hier</a>.<br />
Und zuletzt noch ein kleiner Tipp: Viele Digitalkameras, insbesondere die der Kompaktklasse bieten die Möglichkeit, sich dieses Raster auf dem Display anzeigen zu lassen. Etwas das es einem gerade zu Beginn deutlich einfacher macht, die Drittel-Regel bei seinen Fotos zu beachten.<br />
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