Vor knapp zwei Wochen hatte ich die Gelegenheit, mir meine Kamera zu schnappe und mir den Tagebau von Garzweiler hier in NRW anzusehen und fotografisch festzuhalten.
Um ehrlich zu sein, muss ich zugeben, dass ich mir zuvor keine ernsten Gedanken um Garzweiler gemacht habe. Es ist ne Ecke weg, als damals darüber diskutiert wurde, war ich noch viel zu jung, um die Diskussion zu verstehen und heute gibt es keine echte Diskussion mehr um diese von Profitgier getriebene Umweltsauerei des RWEs.
Als ich jedoch davor stand und eine erste Ahnung von dem Ausmaß dieser ganzen Sauerei bekam, war mir fast zum Heulen zu Mute. Und da Bilder bekanntlich mehr sagen, als Tausend Worte habe ich dann auch das gemacht, wofür ich eigentlich dorthin gekommen bin: Fotografiert.
Einige der Bilder, möchte ich euch nun wirklich nicht vorenthalten. Bevor ich sie euch jedoch zeige, möchte ich mich noch bei der wundervollen @sunnybj83 bedanken, ohne deren, mir bereitwillig zur Verfügung gestellten Ortskenntnis diese Fotos wohl nicht möglich gewesen wären. Außerdem hat sie für die nötige Mobilität gesorgt und durfte ich nebenbei auch noch einen netten Tag bei guter Unterhaltung verbringen. Dafür nochmals ein herzliches Danke.
Nun aber wirklich zu den Fotos:

Auf dem Foto sieht man neben dem Tagebaubagger auch einige Jeeps, so dass hoffentlich die Größenverhältnisse recht gut klar werden. Und um es trotzdem mal kurz in Zahlen auszudrücken: ein solches Ungetüm ist mal eben 200 Meter lang.



Ein Foto aus einem der “Geisterorte” rund um das Garzweilergelände, die trotz schützenswertem alten Fachwerk, dass man in dem Ort auch findet, demnächst weggebaggert werden.

Ein weiteres Foto aus dem selben Ort. Und nein, das Schild ist kein blöder Scherz. Da wohnen wirklich noch Menschen.


Ja, die Bemühungen des RWEs, ihr Werksgelände vor unbefugtem Betreten zu schützen liegen irgendwo zwischen skurril und lächerlich.

Jup. Wer weder Canyons noch Wüsten hat, der baggert sich halt welche…


Irgendwie können sogar diese Monster recht romantisch aussehen…


So. Das wars auch schon wieder für heute. Und wie immer gilt an dieser Stelle, für alle, die sich noch den Luxus einer eigenen Meinung leisten: Jeder Blogger und jeder Fotograf freut sich über Feedback. Das Kommentarfeld ist keine Deko…