Wenn man als Linuxanwender DVB-T nutzen möchte, ist das zu KDE gehörende Kaffeine mehr oder weniger das Programm der Wahl, da es eigentlich alle benötigten Funktionen bietet. Man kann damit die empfangbaren Sender sehen, den Vollbildmodus (Taste ‘F’) nutzen und auch die Sender aufnehmen. Bei der Aufnahme hat man zudem die Möglichkeit, entweder eine Sofortaufnahme zu starten oder die Aufnahme zeitgesteuert zu planen. Continue reading
Category Archives: KDE
Morgen ist es soweit: openSUSE 11.3 erscheint
Morgen ist es nun also soweit. Morgen wird mit der Version 11.3 die neue Version von openSUSE veröffentlicht.
Diese Version bringt wieder eine ganze Reihe von Aktualisierungen und Verbesserungen mit. So gibt es z.B. natürlich einen aktuellen Kernel, der wieder deutlich mehr Hardware unterstützt. Aber auch alle anderen wichtigen Programme KDE, Gnome, OpenOffice, Firefox etc. werden wieder auf den neuesten Stand gebracht.
Davon ab ist es wohl nicht ganz unwesentlich, dass die neue Version nun Netbooks besser unterstützen soll. So soll es nur noch nötig sein, unter KDE die Arbeitsflächeneigenschft zu ändern. Das Umschalten zwischen Plasma-Desktop und Plasma-Netbook erfolgt somit quasi on the fly.
Auch wurde die Integration von Gnomeprogrammen in KDE nochmals verbessert.
Darüber hinaus wurde nun endlich die Nachinstallation von fehlenden Codecs vereinfacht. Auch wenn es nach wie vor nötig ist, das Packman-Reprositorie per Hand einzufügen. Continue reading
O2-Surfstick unter openSUSE 11.2: Geht doch!
Vor kruzem habe ich hier ja bereits über meinen K(r)ampf mit dem O2 Surfstickmit Huawei e 1550 Chipsatz unter openSUSE 11.1 berichtet.
Dort lies sich das Teil nur mit usb_modeswitch und umtsmon in Betrieb nehmen. Allerdings auch nur, wenn man ein paar Konfigurationsdateien per Hand angepasst hat.
Und selbst dann war es mehr ein Lottospielen, da die 11.1 ja die blöde Angewohnheit hatte immer wieder die Schnittstellen durcheinander zu wirbeln, wodurch der Stick dann meist eben doch nicht lief.
Um so schöner einfacher und schneller war das gute Teil nun unter der (noch) aktuellen openSUSE 11.2 in Betrieb genommen. Continue reading
Linux Basics: Versionsnummernchaos
Wie ich noch aus eigener leidiger Erfahrung weiß und in der letzten Zeit auch bei einigen Linuxumsteigern miterleben darf, ist die Sache mit den Versionsnummern der verschiedenen Programme so eine Sache für sich.
Und um die schlechte Nachricht vorweg zu nehmen: Eine einheitliche Regelung gibt es nicht und somit auch keine einheitliche Lösung für das “Problem”.
Die gute Nachricht ist jedoch: Man muss sich nicht gleich zu Beginn mit den verschiedenen Arten Versionen zu zählen auskennen und in aller Regel reicht es auch, wenn man bei einer handvoll wichtiger Kernprogramme weiß, wie die Versionsnummern gezählt werden.
Zunächst sei einmal angemerkt, dass man sich über die Versionsnummern solange keine Gedanken machen muss, wie man nur die offiziellen, von der Distribution bei der Installation standardmäßig eingerichteten Repositories nutzt. Schließlich finden sich hier ausschließlich stabile Versionen die auf das Zusammenspiel mit der Distribution hinreichend getestet sind.
Allerdings bedeutet dies zumeist auch, dass man nicht gerade die aktuelste Version benutzt. Dafür ist es dann zumeist nötig, weitere Repositories einzubinden. Und hierbei ist es dann durchaus von gewisser Relevanz zu wissen, wie die Versionsnummern interpretiert werden. Continue reading
Neues von KDE: Hier tut sich derzeit einiges
Pünktlich wie die Maurer haben die Entwickler von KDE am 01.06.10 KDE SC 4.4.4 veröffentlicht, so dass es nun wieder ein paar Bugfixes gibt, die diesen ohnehin schon stabilen Desktop noch ein wenig stabiler machen.
Außerdem wurde angekündigt, dass es Ende dieses Monats, spätestens aber Anfang Juli mit KDE SC 4.4.5 noch eine weitere Bugfixversion geben wird.
Danach erscheint dann KDE SC 4.5.0. (Und verdammt nochmal, ich muss mich an das zusätzliche SC im Namen immer noch total gewöhnen…)
Von KDE 4.5.0 ist bereits vor ein paar Tagen die Beta 1 erschienen. Und noch weiß ich nicht so wirklich, was ich von der kommenden Version KDE SC 4.5 halten soll. Continue reading
Twitter-Clients für Linux im Vergleich: Gwibber und Choqok
Heute habe ich bei mir mal Gwibber 2.30 installiert und ausprobiert, so dass ich es nun nach einem kleinem Kurztest mit Choqok 1.0 Beta 1, welche ich hier bereits ausführlich vorgestellt habe, vergleichen möchte.
Doch zunächst und vor weg ein paar Worte zu der Installation unter openSUSE 11.2. Das Gwibber-Packet, dass openSUSE direkt anbietet, darf mit Version 1.20 als völlig veraltet angesehen werden. Insofern sollte man die aktuelle Version am besten via SUSEs OneClickInstall einspielen. Dabei gibt es dann jedoch ein paar Probleme. Gwibber bringt nämlich reichhaltige Abhängigkeiten von Python und Gnomekomponennten mit. So dass ich als KDE-Nutzer zunächst einmal ordentlich Packete installieren mußte, um Gwibber überhaupt installieren zu können, bzw. ans Laufen zu bekommen. Sehr störend war hierbei auch, dass die Abhängigkeit von Python-Curl sich nicht automatisch auflösen lies, so dass ich auch dieses Packet zunächst via OneClickInstall einspielen mußte.
Insofern war meine Laune schon relativ schlecht, als ich die Installation endlich hinter mich gebracht hatte. Diesen Umstand rechne ich Gwibber jedoch nicht negativ an, da es sich hier eher um ein SUSE spezifisches Problem handeln dürfte und die Installation unter anderen Distributionen wahrscheinlich unproblematischer verläuft.
Aber genug der Vorrede: Continue reading
Was einen Linuxnutzer ärgert: MP3-Player in vFat
Vor ein paar Tagen bin ich von nem Kollegen angesprochen worden, dem ich vor geraumer Zeit ein openSUSE 11.2 neben sein altbackenes XP installiert habe.
Dieser wollte seinen MP3-Player neu bespielen und mußte zu diesem Zweck ersteinmal Platz schaffen, da dieser bis zum Rand befüllt war. Nur leider konnte er keine Dateien auf dem Player löschen. Weder als normaler benutzer, noch als Root. Ein Umstand, der mich dann doch etwas stutzig machte. Da er noch völliger Linuxneuling ist, versprach ich ihm, mir die Sache mal anzusehen.
Zunächst dachte ich dabei an ein Problem mit den Dateirechten. Wurde jdeoch gestern, als ich mir die Zeit genommen habe, mir die Sache einmal näher anzusehen, eines Besseren belehrt.
Die Zugriffsrechte auf die Dateien waren durchaus so gesetzt, dass er als normaler Benutzer hätte löschen können müssen und erstrecht als Root.
Jedoch war es in der Tat so, dass man als Benutzer die Meldung erhielt, nicht genügend Rechte zu besitzen und als Root die Menüpunkte “Löschen” und “In den Papierkorb verschieben” ausgegraut waren. Dies war der Punkt, an dem ich zum ersten Mal das Gefühl bekam, der Player könnte als nur lesbar gemountet sein. Insofern war mir schon dort klar, dass ich etwas tiefer in die Trickkiste würde greifen müssen. Continue reading
KDE Upgrade unter openSUSE per OneClick-Installation
Wie u.a. das Linuxmagazin vermeldete, ist gestern KDE 4.4.3 erschienen.
Da diese Bugfixversion keine nennenswerten Verbesserungen mitbringt und auch nur wenige Fehler behoben werden mußten, möchte ich dieses Mal keinen Testbericht schreiben. Vielmehr möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Linuxneulingen, die openSUSE benutzen zu erklären, wie sie schnell und einfach ein Upgrade von KDE durchführen.
openSUSE 11.2 wurde ja mit KDE 4.3 ausgeliefert und auch die bisherigen Updates haben den Desktop nur innerhalb von KDE 4.3.x aktualisiert. Wer nun aber auf KDE 4.4.x aktualisieren möchte, um in den Genuß der vielen neuen Features und Verbesserungen zu kommen, die ich hier und hier beschrieben habe, der muss selbst Hand anlegen.
Da ich jedem KDE-Nutzer das Upgrade nur wärmstens empfehlen kann und wie so oft unter Linux viele Wege nach Rom führen, möchte ich im Folgenden einmal den Weg erklären, den ich für den schnellsten und für Linuxneulinge sicherlich auch einfachsten halte. Den der OneClick-Installation bei openSUSE. Continue reading
Der Exscribo nutzt nun Linux… (Ubuntu Netbook remix)
Der liebe Exscribo aka Timo, dem ihr auch hier via Twitter folgen könnt, hat mich vor einiger Zeit mal in Twitter angeschrieben, dass er gerne nochmal Linux auf seinem Netbook probieren möchte, und ob ich ihm denn dabei helfen könne.
Und wie das dann so meine Art ist, hieß es erstmal klar, logisch, wieso denn auch nicht…
Dennoch muss ich nun einfach einmal festhalten, dass ich mir damit eine durchaus neue Erfahrung angetan habe. Dies ist nun in keinster Weise negativ gegenüber Timo gemeint, sondern bezieht sich schlichtweg darauf, dass dies nun für mich das erste Mal war, dass ich jemanden bei seinem Linuxumstieg beraten und ein Stück weit begleitet habe, der viel zu weit weg wohnt, als dass ich mir vor Ort hätte ein Bild machen können.
Es war einfach eine durchaus interessante Erfahrung, dies alles nur via DM in Twitter zu organisieren und dann in einem späteren Stadium auch via Jabber zu beraten. Ungewohnt, fremd und irgendwie umständlich, aber wie ich jetzt rückblickend sagen muss, trotz allem gerumpel machbar. Aber eigentlich soll es hier nun gar nicht so sehr um meine Erfahrung der Ferndiagnose gehen, als vielmehr um das erste kleine Fazit von Timo. Continue reading
Choqok 1.0 Beta 1 im Test
Vor ein paar Tagen habe ich in diesem Artikel Choqok den Twitter-Client von KDE vorgestellt.
Kurz danach wurde ich via Twitter von fabdo auf die Beta 1 der Version 1.0 aufmerksam gemacht. Da er davon recht begeistert zu sein schien, entschloß ich mich nun auch einmal dazu, die Betaversion zu testen und mal zu schauen, was sich so getan hat und wie stabil sie denn nun läuft. Continue reading