Heute Morgen ging es mal wieder als erstes in die alljährliche Weihnachtshölle, rüber nach REWE um die letzten Besorgungen fürs Fest zu machen.
Gott wie ich das Gedränge, Geschiebe, Geschubse und Gewarte dort jedes Jahr aufs neue hasse. Aber nun gut.
Da wir auch noch Getränke brauchten, ist mein Vater auch das kurze Stück mit dem Auto gefahren. Und natürlich ist wie immer, eine Dame an der Parkplatzausfahrt falsch abgebogen und mal eben durch die Anliegerstraße, wo sie nichts zu suchen hat gefahren. Somit kam sie uns dann lustig entgegen, wodurch die nicht geräumte, sondern lediglich in der Mitte etwas frei gefahrene Straße natürlich zu eng wurde. Um das Glück perfekt zu machen, konnte die gute Dame natürlich nicht mit dem Rückwertsgang ihres Autos umgehen, so dass uns letztlich nur noch blieb, zu versuchen, an der Seite vorbei zu kommen, wobei natürlich genau das passierte, was wir bereits im Vorfled befürchtet hatten: Der Wagen fuhr sich in dem aufgetürmten Schnee fest.
Na super. Weihnachten ging ja schonmal gut los.
Doch als ich ausstieg, um zu schauen, ob ich meinen Vater irgendwie wieder da rausschaufeln könnte, bekam ich dann doch eine erfreuliche weihnachtliche Überraschung.
Ein älterer Herr, der gerade mit dem Räumen des Bürgersteigs fertig war, drehte nochmal auf dem Türabsatz um und holte seine Schaufel aus der Garage, um damit den Wagen frei zu schaufeln. Außerdem boten sich eine etwas reifere Dame und und eine junge Frau, die gerade vorbei kamen an, um beim Schieben zu helfen.
Ein paar weiche Stürze in den Schnee später hatten wir es dann tatsächlich mit vereinten Kräften geschafft, den Wagen wieder frei zu bekommen.
Insofern möchte ich unseren unbekannten Helfern von heute Morgen auch noch einmal auf diesem Wege ganz herzlich Danke sagen.