Buchvorstellung: Die Kunst der Schwarzweißfotografie


In diesem Artikel möchte ich nun einmal kurz das Buch Die Kunst der Schwarzweißfotografie. Eine Schule der Bildgestaltung im digitalen Zeitaltervon Torsten Andreas Hoffmann vorstellen.
Der Autor gibt bezüglich seines Buches selber an, dass er nict vorhabe eine der vielen technischen Abhandlungen darüber zu schreiben, wie man mit einer Digitalkamera zu Schwarzweißfotos kommt. Vielmehr wolle er Grundlagen der Bildgestaltung und der Bildsprache vermitteln, so dass der Leser dazu befähigt wird, eigene Bildideen umzusetzen. Ein vorhaben, dass der Autor dann auch recht konsequent umsetzt.

Dennoch beginnt auch dieses Buch damit, dass technische Grundlagen vermittelt werden. So wird erklärt, wie man Filter sinnvoll einsetzt und welche Möglichkeiten man hat zur Erstellung der Schwarzweißfotos. Auch auf die nötige Ausrüstung geht der Autor ein und empfiehlt natürlich und sinnvollerweise die Verwendung des RAW-Formats.
Nach der Legung dieses Grundstocks, geht es dann aber an die Bildgestaltung. Hierbei stellt der Autor verschiedene Möglichkeiten der Bildgestaltung vor und illustriert diese auch konsequent mit passenden Beispielfotos. Hierbei legt er sehr viel Wert darauf, dem Leser wirklich die verschiedenen Arten der Bildgestaltung so zu vermitteln, dass dieser anschließend in der Lage ist, die für seine Bildidee und die zum jeweiligen Motiv passsende zu wählen.
Überhaupt ist das Buch so geschrieben, dass man zum einem Grundlagen lernt und zugleich damit beginnen kann, das Gelernte in der eigenen Arbeit kreativ umzusetzen. Der Autor führt einem also Schritt für Schritt zu besseren eigenen Bilder. Er zeigt und erklärt Möglichkeiten, die zumindest bei mir auch meine Herangehensweise an meine Motive verändert haben.

Nachdem er die verschiedenen Möglichkeiten der Bildgestaltung vermittelt hat, beginnt er damit, die Möglichkeiten der Schwarzweißfotografie in den einzelnen Bereichen der Fotografie aufzuzeigen und zu erklären. So wendet er sich nach und nach den Themen Streetfotography, Landschaft, Architektur, Menschen und Panorama zu. Auch diese Abschnitte sind sehr hilfreich. Zumal es hier auch immer wieder sinnvolle Rückbezüge auf die besprochenen Möglichkeiten der Bildgestaltung gibt.
Die Bebilderung des Buches ist gut und passend gewählt und haben mir auch etliche der enthaltenen Fotos ganz besonders gut gefallen.

abgeschlossen wird das Buch dann noch durch ein Kapitel zu den Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung für Schwarzweißfotos.

Fazit:
Das Buch ist wirklich eine runde in sich geschlossene Sache, die mir beim Lesen einiges gebracht hat. Vor allem empfand ich es als sehr schön, dass hier der kreative Aspekt dann doch im Vordergrund steht und es eben nicht eine rein technische Abhandlung ist.
Dem Autor gelingt hier eine wunderbare Balance, zwischen der Vermittlung technischer Grundlagen, Grundlagen der Bildgestaltung und dem Aufzeigen kreativer Möglichkeiten, so dass man sich als Leser wunderbar in der eigenen Bildsprache weiter entwickeln kann.
Wer sich jetzt für das Buch interessiert, der schaut mal einfach hier.

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