[Trigami-Review]
Ich hatte nun Gelgenheit die neue LED Lenser M7 zu testen, welche ab dem 09. August im Handel erhätlich sein wird. Dann auch noch in der Version MT7, welche zusätlich eine taktische Endklappe hat, mit der man u.a. Scheiben einschlagen kann.
Die M7 von LED Lenser, welche 90,90€ kosten soll, habe ich zusammen mit einer P2, die es bereits für 17,90€ gibt, als kleine Dreingabe, erhalten.
Beide Taschenlampen kommen in einer schicken Geschenkebox, die sich auch wunderbar zur Aufbewahrung der Lampen eignet.
Bleibt hier halt vor allem die Frage, was die M7 kann, was den Anschaffungspreis von 99,90€ rechtfertigt. Die Antwort: Eine ganze Menge.
Die M7 wird mit 4 AAA Baterien befeuert und bietet selbst für eine LED-Taschenlampe, mit ihren 220 Lumen und ihrer Reichweite von 255 Meter erstaunlich viel Licht. Dies erreicht sie vor allem durch ihr pattentiertes Advanced Focus System. Hierbei handelt es sich um eine neuartige Kombination aus Reflektor und Linse, die die Lichtausbeute deutlich erhöht und auch die flüßige, stufenlose und kinderleichte Fokusierung der M7 ermöglicht.
Was die M7 jedoch, neben ihrer unglaublichen Lichtausbeute, von der ich immer noch ziemlich geplättet bin, einzigartig macht, ist die Tatsache, dass sie über 2 EnergieModi und 8 Lichtmodi bei 3 Lichtprogrammen verfügt.
Was die EnergieModi angeht, so hat man bei der M7 die Wahl zwischen einem auf eine maximale Laufzeit ausgelegten Energiemodus, bei dem die Lichtleistung konstant aber langsam abnimmt und dem elektronisch geregeltem Constant Current Modus, bei dem die Lichtleistung konstant gehalten wird, diese dafür dann am Ende schnell abfällt. Aber auch hier ist die M7 ihrer Konkurenz ein Stück vorraus, da die Taschenlampe durch regelmäßiges Blinken darauf hinweißt, wenn sich die Batterien dem Ende nähern, so dass man nicht plötzlich und unvermittelt im Dunkeln steht.
Naja und die 8 Lichtmodi die einem zur Verfügung stehen sind: Boost, Morse, Power, Low Power, Strobe, Dim, Blink und S.O.S.
Die drei Lichtprogramme Easy, Professional und Defense dienen hierbei nun vor allem dazu, trotz dieser 8 Lichtmodi noch den Überblick zu behalten. (Im Zweifel hilft hier aber auch die kleine Referenzkarte weiter, die mit der Taschenlampe mitgeliefert wird.)
Dieses große Angebot an verschiedenen Modi erreicht die M7 durch die Verwendung der Smart Light Technology.
Diese Technik, welche über einen speziellen Microchip verwirklicht wird, ermöglicht es, dass die M7 derart viele verschiedene Modi bietet und dennoch kinderleicht über nur einen einzigen Knopf bedienbar bleibt. Der Schalter der M7 lässt sich nämlich schalten zum ein und ausschalten und ansonsten Tasten, um der Reihe nach durch die Lichtmodi zu schalten.
Und gerade hierbei machen sich halt auch die Lichtprogramme sehr nützlich, da man somit die Möglichkeit hat, die Auswahl der Lichtmodi zu begrenzen. Denn während einem im Professionalmodus alle Lichtmodi zur Verfüdung stehen, ist der Easymodus mit Normalbetrieb und gedimmt äußerst übersichtlich und auch der Defensmodus ist mit Normalbetrieb und Defense Strobe klar an seiner Aufgabe orientiert.
Aber wofür braucht man all diese Lichtmodi?
Nun, wenn man so wie ich in einer Großstadt lebt, braucht man all diese Lichtmodi mit Sicherheit nicht. Aber genau deswegen kann man dann ja auch bei den Lichtprogrammen auf den Easymodus schalten und sich auf die wesentlichen Funktionen beschränken. Allerdings kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Taschenlmape durch ihren Strobemodus für die eine oder andere Dame, die Nachts an kleineren S-Bahnhöfen warten muss das Pfefferspray in der Handtasche ersetzen kann.
Aber selbst für jemanden wie mich, der in der Großstadt lebt, machen auch die anderen Lichtmodi einen Sinn, wenn auch eher mal nur im Urlaub.
So reise ich halt immer mal wieder in die Berge und unternehme dort dann auch ausgiebige Touren, in deren Verlauf ich über die Jahre hinweg die eine oder andere Extremsituation überstehen musste. Und da es in den Bergen leider nach wie vor so ist, dass es nicht überall Empfang mit dem Handy gibt, steht für mich fest, dass die M7 bei meinem nächsten Bergurlaub zur festen Ausrüstung gehören wird. Schließlich kann sich dort die S.O.S.-Funktion oder auch die Blinkenfunktion zur Positionsmarkierung als äußerst wichtig erweisen.
So gesehen ist die M7 eben mehr als nur eine ganz normale Taschenlampe. Vielmehr ist sie unheimlich vielseitig und auch auf Out-Door-Bedürfnisse perfekt zugeschnitten.
Aber auch unter fotografischen Gesichtspunkten ist die M7 defenitiv nicht zu verachten. Durch ihre enorme Lichtleistung lädt sie ja gerade zu dazu ein, mit ihr Nachts bei Langzeitbelichtungen zu experimentieren. Mit ihr kann man einfach wunderbar seine Motive an/ausleutchten, bzw. in seinen Nachtaufnahmen wunderbare Akzente setzen.
Darüber hinaus ist sie aber auch wunderbar dafür geeignet, um ein Tabletop auszuleuchten und kann somit auch bei Makroaufnahmen wunderbare Dienste leisten. Insofern ist die M7 fast schon für die Fotografie alleine die Anschaffung wert. In diversen Lagen darüber hinaus äußerst praktisch ist sie sowieso.
Aha. Und die Verarbeitung???!?
Nun die lässt defenitiv einmal keine Wünsche offen. So sind die Kontakte beim Batteriehalter hartvergoldet und die Lampe selbst ist klein, leicht und zugleich äußerst stabil und gut ausbalanciert. Hier habe ich wirklich absolut rein gar nichts zu meckern, was bei mir ja eher selten vorkommt.
Der einzige Wehrmutstropfen, den ich dann doch zu beklagen habe, ist der Gürtelklip.
Dieser ist an sich ja eine äußerst nette Idee. Soll es doch möglich sein, damit die M7 am Gürtel zu tragen und die Lampe dann dort flexibel um 360° drehen zu können. Funktionieren tut dies auch wunderbar.
Nur leider ist dieser Klip lediglich aus Hartplastik. Und bei solchen Teilen habe ich immer ein enormes Talent, sowas zu schrotten. Zwar wirkt der Klip gut verarbeitet und stabil. Dennoch bin ich mir relativ sicher, dass ich das gute Stück spätestens im September werde in den Müll treten können. Aber wie gesagt, davon ab, dass ich mir bei dem Gürtelklip ein anderes Material gewünscht hätte, ist die Verabreitung der M7 absolut hochwertig und vorbildlich. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier also absolut.
Die M7 in der Praxis
Da LED Lenser auch über eine Gallerie verfügt und dort auch einen Fotowettbewerb mit der M7 ausgelobt hat, habe ich mich halt auch noch dazu entschieden, daran teilzunehmen und einmal mit der M7 ein paar Runden zu drehen und ein paar Langzeitbelichtungen zu machen, die ich euch hier nicht vorenthalten möchte. Zumal ihr auf diese Art und Weise auch eine Idee davon bekommt, wie man die M7 fotografisch nutzen kann. In diesem Sinne viel Spaß mit den Bildern:
Wie man bereits an dieser handvoll und auf die Schnelle entstandenen Fotos sieht, bietet einem die M7 unheimlich viele Möglichkeiten bei Nachtaufnahmen bzw. Langzeitbelichtungen. Insofenr ist sie für jemanden, der sich für Fotografie interessiert auf jeden Fall eine durchaus recht interessante Anschaffung. Zumal hier der alte Lehrsatz: “Fotografieren ist Malen mit Licht.” auch gleich mal eine ganz neue Bedeutung bekommt.
Fazit
Die kleine P2, auf die ich hier nicht weiter eingegangen bin, ist eine wunderbare kleine Taschenlampe und bei dem geringen Preis von 17,90€ wirklich uneingeschrenkt empfehlbar für jeden, der einfach nur nach einer Taschenlampe sucht.
Die M7 hingegen ist absolutes Highend. Wodruch der Preis von 90,90€ mehr als nur gerechtfertigt ist. Dennoch sollte/muss sich hier halt jeder selbst überlegen, ob er für eine solche Taschenlampe eine Verwendung hat. Für Fotografen unde/oder Leute, die viel Out-Door und abseits der gängigen Pfade unterwegs sind, ist die M7 auf jeden Fall eine gute und lohnende Anschaffung. Wer jedoch einfach nur ab und an ein wenig Licht braucht, um seinen Schlüßel zu finden, der würde mit der M7 defenetiv mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Wenn ihr nun noch weitere Informationen wollt, dass schaut doch bei LED Lenser ins Forum, oder werdet Fan auf Facebook. Außerdem habt ihr natürlich auch noch die Möglichkeit, LED Lenser auf Twitter zu folgen.





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