Wie man hier lesen kann, scheint die EU ihre eigenen Pläne zur Internetzensur nicht für vernünftig und zukunftsweisend, geschweige denn allgemein akzeptiert zu halten.
Anders ist es für mich nun jedenfalls nicht zu erklären, dass die EU 300.000 Euro an Kinderhilfsorganisationen in ganz Europa gezahlt hat, damit diese mit diesem Geld Stimmung für das Vorhaben machen. Zu Deutsch für stumpfe Propaganda die ein Gesetzesvorhaben unterstützen soll, dass kein denkender Mensch ernsthaft haben will, werden nun auch noch Unsummen an Steuergelder verschwendet. Da hätten sie das Geld lieber den Griechen mit in den Rachen stopfen sollen. Da wäre es wenigstens noch etwas sinnvoller aufgehoben gewesen.
Naja, wie dem auch sei. Ich jedenfalls habe keine wirkliche Lust mehr, mich nun nochmehr über diese Sache aufzuregen und hoffe einfach mal darauf, dass die EU mit diesem Vorgehen auf die Schnauze fällt und sich am Ende der gesunde Menschenverstand in der ganzen Angelegenheit durchsetzt.
Trotzdem ist dieser Vorgang mindestens zweifelhaft und auf jeden Fall einmal nicht geeignet, dass Ansehen der EU zu erhöhen. Steht so etwas einer freiheitlichen Demokratie doch nunmal nicht wirklich gut zu Gesicht…
Ach ja, das hatte ich natürlich vergessen. Die EU ist ja auch keine freiheitliche Demokratie, sondenr lediglich ein Wirtschaftsraum der der Gewinnmaximierung dient und wo man somit endlcih einmal dafür sorgen muss, dass sich auch die Gewinne der Content-Industrie wieder maximieren lassen…
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von bmkraus, bmkraus erwähnt. bmkraus sagte: Neu im #Blog: http://bjoern-kraus.de/2010/05/03/eu-zahlt-300-000-euro-fur-propaganda/ meine Meinung zu den 300.000 Euro für die #Zensur [...]