Microsoft lässt HTC für die Verwendung von Android bluten

Wie gestern in der Linuxcommunity und auf ZDnet zu lesen war, hat Microsoft nun also HTC zur Kasse gebeten.
Somit hat Microsoft also ein weiteres Opfer gefunden, dass ihm nun Lizensen zahlt, um nicht verklagt zu werden.

Hierbei hat Microsoft wie schon so oft in der Vergangenheit behauptet, dass Linux seine Patente verletze und somit HTC als Herrsteller von Smartphones, die unter Android von Google laufen, die Patente von Microsoft verletze. Schließlich basiert Googles Android ja auf Linux.
Lustigerweise folgt diese ganze Angelegenheit auch diesesmal wieder dem altbekannten Muster und so haben beide Seiten nicht bekannt gegeben, wie hoch die Summe der Lizensgebühren ist, die Microsoft nun ja von HTC bekommt.
Auch erteilten wiedereinmal beide Seiten keinerlei Auskünfte darüber, um welche Patente es denn nun konkrte geht.


Und dies bedeutet nun für uns alle leider mal wieder, dass Microsoft diese Masche noch endlos fortführen kann, da man so der Linuxgemeinschaft ja gar nicht erst die Möglichkeit bietet, den beanstandeten Code so zu ändern, dass er eben nicht mehr irgendwelche Patente von Microsoft verletzt.
Aber das würde ja auch letztlich gar nicht im Interesse von Microsoft liegen. Hat man so doch nun eine nette und erfolgreiche Methode gefunden, um potentielle Linuxkunden zu verunsichern und somit doch wieder an die Produkte aus dem eigenen Haus zu binden und wenn das dann doch mal nicht ganz funktioniert, dann wenigstens ein klein wenig an der Benutzung eines Nicht-MS-Systems zu verdienen.
Alles in allem also ist dieser Vorgang mal wieder sehr bedauerlich und zweifelhaft und bleibt nur zu hoffen, dass man in naher Zukunft Mittel und Wege findet, um Microsoft die Patentkeule, die man nur zu gerne gegen Linux einsetzt endlich aus der Hand zu schlagen.

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