Heute Abend hatte ich endlich mal wieder die Gelegenheit, ein Semesterauftaktkonzert des Studentenorchesters der TU Dortmund zu besuchen. Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeiten hatte ich dazu ja zuletzt vor einigen Jahren die Gelegenheit. Aber was soll ich sagen, ich bin genau wie damals auch heute wieder restlos begeistert.
Was da jedesmal im Audimax der TU Dortmund bei freiem Eintritt geboten wird ist wirklich Klasse. Denn wenn ich ehrlich bin, habe ich schon professionellere Orchester gehört, die nicht so gut waren.
Sicherlich ist das Studentenorchster kein absolutes Profiorchester. Aber dafür sind die Mädels und Jungs wirklich verdammt gut. Ich bin also mal wieder begeistert.
Aber nun zum Programm des Abends.
Beginn war heute pünktlich um 20 Uhr und es wurde mit der Symphonie Nr. 7 von Beethoven begonnen.
Diese wurde schon so grandios dargeboten, dass es am Ende nach 45 Minuten wirklich Minuten langen Beifall für das Orchester gab, bevor es in die 15 minütige Pause ging.
Auch diese hatte wieder einmal ihren ganz besonderen Reiz, da man hier einfach immer wieder Leute in einer Kombination antrifft, die man sonst bei einem Konzert von einem Orchester eher selten sieht. Und auch das “Gläschen” Sekt im Pappbecher hatte natürlich wieder sein ganz eigenes Flair. Dagegen wirkten die Leute, die sich für eine Flasche Becks in der Pause entschieden fast schon wieder ganz besonders edel. Aber genau in soetwas liegt ja auch der Reiz bei solchen Veranstaltungen.
Nach der Pause ging es dann mit Romeo und Julia, eine Phantasie-Ouvertüre von Pjotr Iljitsch Tschaikowski weiter, welche ebenfalls mit reichlich Applaus bedacht wurde.
Zum Abschluß wurden dann noch Auszüge aus der West Side Story von Leonard Bernstein gespielt. Um genau zu sein, Maria, Somewhere und America.
Bei diesen Stücken bekam das Orchester musikalische Unterstützung von einigen Solisten, sowie einem Teil des Studentenchors der TU Dortmund.
Als erstes sang Jan Albrecht das Stück “Maria”, um im anschluß daran, zusammen mit Felicitas Hippert “Somewhere” zu singen.
Zum Abschluß sangen dann Berit Tenhave und Susanne Terwelp zusammen mit dem Chor “America”.
Auch für diese Darbietungen gab es wieder minutenlangen überschwenglichen Beifall, so dass als Zugabe “America” ein weiteres Mal gespielt wurde und der Abend für meinen Geschmack nach 2 Stunden schon wieder viel zu früh beendet war.
Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich solche Veranstaltungen immer sehr mag, da sie Menschen mit klassischer Musik in Berührung bringen, die sonst nicht unbedingt so viel damit zu tun haben. Außerdem gehören solche Veranstaltungen einfach zum Campusleben dazu und tragen wesentlich dazu bei, dass der Campus an einer Hochschule auch lebendig bleibt.
Im Übrigen möchte ich an dieser Stelle noch anmerken, dass das Studentenorchster der TU Dortmund nunmehr seit 20 Jahren existiert und möchte nun auch von dieser Stelle aus ganz herzlich gratulieren und viel Erfolg für weitere 20 Jahre wünschen.
Bleibt mir nun eigentlich nur noch, darauf zu hoffen, dass es auch wieder ein Semesterabschlußkonzert geben wird und ich dann mit viel Glück auch wieder die Gelegenheit haben werde, selbiges zu besuchen.
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von bmkraus, bmkraus erwähnt. bmkraus sagte: @fabdo so Beitrag ist online: http://tinyurl.com/2fwn9no [...]