KDE 4.4 – DAS rockt richtig!

Anfang Februar war es ja endlich soweit. Mit KDE 4.4 stand uns der nächste Minor-Release von KDE ins Haus und heute habe ich es endlich auch einmal geschafft, bei meiner openSUSE 11.2 Installation auf die aktuelle Version um zu steigen, so dass es nun, wie gewohnt, mal wieder an der Zeit für einen Efahrungsbericht ist.
Das obrige offizielle Video zeigt ja bereits einige der Neuheiten von KDE 4.4. Aber das ist bei weitem noch nicht alles.


Die Installation unter openSUSE 11.2 verlief wie immer gewohnt einfach. Auf der Homepage die One-Click Installation ausgewählt und somit das entsprechende Reprository aus dem Factoryzweig von SUSE hinzugefügt. Den Yast-Metapackagehandler gestartet und fertig. -Naja fast.
Denn erstmal meckert Yast über eine ganze Reihe von Abhängigkeiten, die nicht aufgelöst werden könnten. WEnn man dann aber hingeht und bei jeder dieser Abhängigkeiten den notwendigen Anbieterwechsel zustimmt, läuft der Rest danach wie gewohnt durch. Man klickt sich halt einfach einmal eine Runde lang blöd, aber damit hat man es dann auch geschafft.

Die erste böse Überraschung gab es für mich erst mit dem Abschluß der Installation. Denn nachdem diese erfolgreich durchgelaufen war, verabschiedete sich mein Windowmanager. Also kurz abgemeldet, in der Absich mich erneut anzumelden und somit die passenden Packete zu nutzen. Pustekuchen.
Mit der Abmeldung ging nämlich auch noch mein X-Server in die Knie. Und da ich es gerade relativ eilig hatte, hatte ich nun auch keine große Lust auf längere Bastellstunden. Insofern habe ich dann einfach als Root per shutdown -r now den Rechner neugestartet und gut war.


Somit stand mir dann auch endlich ein aktueller KDE 4.4 zur Verfügung, der mich prompt mit einer ganzen Reihe von Fehlermeldungen willkommen hieß. Denn Nepomuk lief bei mir nicht und das Anakondiserver wollte deswegen auch nicht so wirklich. Ein kleineres Problem, dem ich mich demnächst mal annehmen werde, sobald ich weniger um die Ohren habe. Meine Erfahrugnen werde ich dann wie immer hier mitteilen.

Aber von diesem kleineren Problemchen einmal abgesehen bleibt mir nur eines zu sagen: WOW!!!
Die Optik hat sich für meinen Geschmack stark verbessert und viele kleine Details sorgen für extra Informationen. Der Desktop ist damit noch informativer und innovativer geworden.
Die Bedienung ist wie gewohnt einfach und das Gesammtpacket kann ich nur als stimmig bezeichnen. Vor allem die Verbesserungen beim Einbinden von externen Datenträgern haben es mir angetan, die nun noch intuitiver und runder läuft. Zwar war KDE 4 hier schon immer gut, aber nun gibt es noch mal ein kleines bissel extra an Benutzerfreundlichkeit.

Insofern bleibt mir einfach nur als erstes Fazit, dass ich völlig begeistert bin und mich nun schon freue, mit den neuen Funktionen herum zu spielen. Schließlich soll es ja hier demnächst auch noch einen ausführlichen Testbericht geben…
Zum Schluß sei noch auf das folgende ebenfalls offizielle Video verwiesen, wo man wunderbar sehen kann, welche Möglichkeiten KDE 4.4 nun bietet um die Fenster zu managen.



Und zum endgültigem Schluß dieses Artikel möchte ich noch erwähnen, das mit KDE 4.4 nun auch eine speziell auf Netbooks optimierte Plasmaoberfläche verfügbar ist.
Für weitere Informationen und diverse Downloadmöglichkeiten könnt ihr einfach die offizielle KDE Homepage besuchen.
Und nun interessiert mich natürlich noch eure Meinung zum neustem KDE-Desktop. Rullt und rockt der auch für euch oder is er eher ein Flop?

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