Wie Basicthinking heute vermeldete plant AOL, dass sich ja in Kürze wieder selbst an der Börse wird behaupten müssen, seinen Instantmessanger ICQ zu verkaufen.
Kann ja nur besser werden möchte man da fast rufen. Aber eben nur fast, da man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht weiß, an wen der Dienst verkauft wird und wie es dann mit ICQ weitergehen wird.
Für mich persönlich halten sich hier nun Befürchtungen und Hoffnungen die Wage.
Wenn wir alle ganz viel Glück haben, wird ICQ ja von einem Betreiber gekauft, der endlich einmal auf offene Standards umstellt und somit die Interoperabilität verbessert. DAS zumindest wäre doch einmal was. Mich zumindest würde es audrücklich freuen. Zumal es dann auch einfacher sein dürfte, ICQ mit Hilfe der alternativen Clients unter Linux zu nutzen.
Im Hinblick auf mein Urheberrecht an den von mir per ICQ verschickten Nachrichten und Dateien, sowie im Hinblick auf die Werbung, habe ich hier keine großen Bedenken. Noch schlimmer als bisher dürfte es ja wohl auch kaum gehen…
Insofern kommt bei mir aber eine andere Befürchtung auf: Wie soll sich das ganze dann für den neuen Betreiber rechnen?
Sprich was passiert mit meinen Daten?
Wobei auch dieser Gedanke bei mir sofort eine neue Hoffnung aufkeimen lässt. Nämlich die Hoffnung darauf, dass im Zuge des Verkaufs und einer Neustrukturierung von ICQ der Dienst unbeliebt werden könnte. Dies wäre dann doch einmal eine Riesenchance für Jabber…
Wobei das wird dann wohl doch eher Wunschdenken bleiben…
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von bmkraus erwähnt. bmkraus sagte: @fabdo hatte ich auch mal drüber geblogt als das noch in Planung war: http://bjoern-kraus.de/2009/12/14/aol-will-icq-verkaufen/ [...]