
Dies ist mein erster Artikel, der sich mit den Spielen unter Linux befasst. Er soll aber bei weitem nicht der letzte bleiben. Vielmehr wird sich hieraus mit der Zeit eine ganze Serie von Artikeln entwickeln, in denen ich die einzelnen Spiele für Linux nach und nach vorstellen werde.
Den Auftakt zu dieser Reihe macht nun in diesem Artikel Frozen Bubble. Ein Arcade/Puzzle-Spiel für Linux, das wirklich süchtig machen kann. Obwohl, oder gerade weil das Spielprinzip selbst äußerst simpel ist.
Frozen Bubble bietet verschiedene Spielmodi an. So kann man zum einem alleine oder zu zweit am sleben Rechner spielen. zum anderem kann man jedoch auch über das eigene Lan, bzw. das Internet mit bis zu fünf Spielern gleichzeitig spielen. Der Einspielermodus und die Mehrspielermodi unterscheiden sich dabei jedoch deutlich voneinander.
Im Einspielermodus hat man zunächst die Möglichkeit das Standard-Levelset zu spielen, dass aus 100 Leveln besteht. Man kann jedoch auch eine zufällige Reihenfolge der Level wählen und außerdem auch mit Hilfe des Leveleditors selber eigene Level entwerfen.
Im Einspielermodus geht es darum, die oben hängenden Kugeln “abzuschießen”. Dafür muss man immer drei Kugeln einer Farbe aneinander reihen. Dies tut man, indem man die farbigen Kugeln mit Hilfe der Kanone, die man am unterem Bildrand hat nach oben abfeuert. Die Kanone wird mit Hilfe der Pfeiltasten nach links oder rechts gesteuert und die Kugel wird dann mit der oberen Pfeiltaste abgefeuert. Ein Level ist in dem Moment geschafft, wo man die letzte Kugel vom Spielfeld entfernt hat. Verloren hat man, wenn die Kugeln bis an das untere Ende des Bildschirms reichen.
Das Spielprinzip ist also wirklich sehr simpel. Jedoch hat das Spiel einfach ein riesiges Suchtpotential und man kann wirklich stundenlang vor dem PC sitzen und sich an den 100 Leveln versuchen. Dies halt auch insbesondere, da die Level natürlich auch immer schwieriger werden und sich in den späteren Level einem geradezu abenteuerliche Spielfelder bieten, die immer wieder aufs Neue eine echte Herausforderung sind.
Viel spannender und unterhaltsamer sind jedoch die Mehrspielermodi von Frozen Bubble. Denn hierbei kommt es dann nicht mehr darauf an, das Feld komplett frei zu räumen, sondern einfach nur noch darauf, länger zu überleben, als die anderen. Dadurch, aber vor allem auch aufgrund der Tatsache, dass die Kugeln, die man abräumt auf die anderen Spieler verteilt werden, gewinnt das Spiel deutlich an Tempo.
Eine weitere Eigenheit der Mehrspielermodi ist die sogenannte Kettenreaktion sie bewirkt, dass unter Umständen beim Entfernen von Kugeln auch noch weitere Kugeln vom Spielfeld mit abgeräumt werden, wodurch das Spiel auch eine gewisse taktische Komponennte erhält, da es hier entscheidend ist, wie man sein Spielfeld aufbaut und wieviel Risiko man bereit ist einzugehen.
Noch taktischer werden jedoch die Mehrspielermodi über das Internet, da hier bis zu 5 Spieler teilnehmen können und man auch gezielt einen einzelnen Spieler angreifen kann, anstatt die von einem abgeräumten Kugeln über alle Spieler zu verteilen. Alelrdings ist bei den Mehrspielersitzungen über das Internet dann auch etwas Übung hilfreich, da man hier auf mehrere Dinge zietgleich achten muss und außerdem auch das Tempo hier am höchsten ist.
Fazit: Insgesamt ist Frozen Bubble wirklich ein sehr schönes und unterhaltsames Puzzlespiel, dass die Hand-Augen-Koordination schuhlt und einem stundenlange Spielspaß garantiert. Insbesondere die Mehrspielersitzungen über das Internet sind äußerst unterhaltsam und garantieren langen Spielspaß.
Von dem Spiel ist auch eine Windowsversion erhältlich. Diese ist jedoch völlig veraltet und zudem auch noch nicht netzfähig.
Dieses Spiel kenne ich, finde es sehr unterhaltsam und geil. Schöner Artikel!
Hihi… Frozen Bubble ist super Spiel!Gefällt mir besonders gut!Vielen Dank für den tollen Beitrag!
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von bmkraus erwähnt. bmkraus sagte: Älterer aber guter Artikel zu #FrozenBubble #SpielenUnterLinux http://bjoern-kraus.de/2009/08/29/spielen-unter-linux-frozen-bubble/ #Linux [...]