Mittlerweile ist die neue Version 3.1 von OpenOffice erschienen. Hierbei handelt es sich, wie man ja bereits an der Versionsnummer erkennt um eine so genannte Minor-Release.
Diese bringt dennoch eine ganze Reihe an durchaus interessanten Neuerungen mit. Wie das Linuxmagazin berichtet, beherrscht OpenOffice nun z.B. endlich Anti-Aliasing. Aber dies ist bei weitem noch nicht alles.
So gibt es nun auch einen Locking-Mechanismus der ein Dokument, dass über ein Netzwerk bereits bearbeitet wird sperrt und zugleich anzeigt, von wem das Dokument zur Zeit bearbeitet wird. Und auch die Kommentarfunktion im Writer wurde verbessert, so dass es nun möglich ist, dass die Kommentatoren einander im Kommentar antworten, was die Zusammenarbeit an einem Dokument wohl in der Tat vereinfachen dürfte.
Außerdem kennt der Writer nun das Absatz-Attribut “Gliederungsebene”, mit dessen Hilfe es möglich ist, einen Absatz in ein automatisch erstelltes Inhaltsverzeichnis mit auf zu nehmen. Dies dürfte wohl vor allem, bei längeren und etwas verschachtelten Texten hilfreich sein.
Aber auch an Calc haben die Entwickler gearbeitet, so dass Calc nun während dem Arbeiten an Formeln in einem Hilfedialog die passende Syntax einblendet. Ein äußerst sinnvolles Feature, dass wohl vor allem all denjenigen die Arbeit deutlich erleichtern dürfte, die normalerweise nicht sehr häufig mit Tabellenkalkulationen arbeiten. Darüber hinaus ist es in der Diagrammdarstellung nun auch möglich, die Achsen durch den Nullpunkt gehen zu lassen. Die Achsen können sich nun also auch kreuzen. Dieses Feature ist insbesondere für Schulen sehr wichtig gewesen und wurde im Vorfeld auch von dieser Seite aus stark nachgefragt. Aber auch andere dürften davon profitieren.
Darüber hinaus zeigen Grafiken beim Verschieben nun an, wo sie sich vorher befunden haben, was dazu dienen soll, die Orientierung beim Verschieben zu erleichtern.
Und zu Guter Letzt, haben die Entwickler auch an der Datenbank Base gearbeitet, was nun jedoch dazu geführt hat, dass diese nicht mehr kompatibel zu älteren Versionen ist. Jedoch soll es eine passenden Funktion zur Konvertierung geben, so dass es sich hier wohl auch nicht um ein allzu ernsthaftes Problem handeln dürfte. Den Download der deutschen Version findet man hier
Zu Letzt sei noch angemerkt, dass das Linuxmagazin auch eine Galarie zu der neuen Version anbietet.
Ich selbst habe das Update noch nicht vollzogen, werde dies jedoch innerhalb der nächsten Tage nachholen. Sobald dies geschehen ist und ich meine ersten praktischen Erfahrungen mit der Version 3.1 von OpenOffice habe sammeln können, werde ich in diesem Blog nochmals darüber berichten.
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