DNS-Sperren umgangen

In diesem Video auf Youtube sieht man ja sehr schön, wie nutzlos die DNS-Sperren von Zensursula eigentlich sind.

Insofern habe ich mich heute auch einmal “kurz” daran gemacht, die DNs-Sperren zu umgehen. Zumal mein Provider Arcor, ja auch zu den Providern gehört, die den “Vertrag zur Zensur des Internets, ohne gesetzliche Grundlage, mit Hilfe von technisch unzulänglichen Mitteln” mit Frau von der Leyen unterzeichnet haben.
Dabei bin ich jedoch deutlich über den in diesem Video propagierten 27 Sekunden geblieben.
Was jedoch mehrere Ursachen hatte:
1. Wusste ich keine IP-Nummer eines DNS Servers eines Providers, der sich nicht an diesen Sperren beteiligt. Insofern war hier zunächst eine kurze Rescherche notwendig, an deren Ende ich mich dann für die DNS-Server von “openDNS” entschieden habe.
2. Da ich mehrere Betriebssysteme benutze hatte ich keine Lust, dies in allen Systemen separat zu ändern.
2.b. Dies hätte auch grundlegendere Änderungen in meinem Netzwerk erfordert, da ich meine IP und auch den zu kontaktierenden DNS-Server per DHCP vom Router beziehe.


Eine Tatsache, die es letztlich jedoch geradezu anbot, die Änderung zentral für alle über die Konfiguration des Routers zu erledigen.
Jedoch hatte ich dabei noch eine Kleinigkeit vergessen, die mich auch zu dem letzten Grund für die etwas längere Arbeit bringt.
Ich hatte aus Sicherheitsgründen meinen Router ja so konfiguriert, dass er sein Konfigurations-Frontend nicht über das WLAN ausliefert. Dies bedeutete nun für mich, dass ich den Router unter dem Schrank hervor kramen musste und mit einem Netzwerkkabel versehen musste. Hierbei stellte ich dann fest, dass dieses Kabel genau bis zur Tür meines Zimmers reichte. Leider steht der Rechner jedoch auf der gegenüber liegenden Seite des Zimmers am Fenster. – Also war zunächst einmal Möbelrücken angesagt.
Nachdem ich diese Hürde dann jedoch auch genommen hatte, rief ich das Konfigurationsfrontend meines Routers auf und änderte, nach einer kurzen Suche nach dem richtigen Menüeintrag, die DNS-Einstellungen meines Routers, so dass ich nun immer, sprich bei jeder Einwahl und mit jedem meiner Betriebssysteme, die Server von openDNS nutze. *Freu*
Soll unsere Regierung sich doch jetzt meinetwegen lustig in der Zensur und polemischer Volksverdummung üben. Für mich werden die, sehr wahrscheinlich kommenden Komplikationen durch die DNS-Sperren keine große Rolle mehr spielen.
Abschließend möchte ich nun nur noch allen Interessenten, ein paar Bücher empfehlen, die sich noch wesentlich intensiver mit Netzwerken befassen. Vielleicht sollten Frau von der Leyen und Herr zu Gutenberg hier ja auch einmal einen Blick rein werfen…

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