Manche Menschen sind doch echt zum Schmunzeln. So habe ich heute beim Warten auf die S-Bahn die Unterhaltung zweier Studierender mit anhören dürfen, wo einer der Beiden erzählt hat, dass er sich einen Virus gefangen hat, und wie er ihn sich gefangen hat.
Wenn es nicht so traurig gewesen wäre, könnte man es eigentlich nur noch als urkomisch bezeichnen. Schließlich war er die ganze Zeit am Fachsimpeln und beeindruckte seine Gesprächspartnerin damit anscheinend auch ein wenig.
Nur merkte man eigentlich sehr schnell, dass er eigentlich absolut keine Ahnung von der Thematik, über die er da sprach hatte.
Auch die vielen technischen Abkürzungen die er benutzte, schien er sich mühevoll in der Computer Bild zusammen gelesen zu haben.
Einfach nur grauenvoll. Aber irgendwie auch unterhaltsam. Nachdem er dnn anscheinend irgendwie keine Lust mehr hatte, sich selbst mit seinem Halbwissen in der Öffentlichkeit bloß zustellen, wechselte er das Thema und begann nun damit, über Online-Banking zureden.
Auch hier schmiss er dann wieder mit Halbwissen um sich, beschrieb Verfahren falsch und stellte die dahinter stehenden technischen Abläufe auf eine völlig verquäre Art und Weise da.
Irgendwie hatte man hierbei auch das Gefühl, dass der gute Mann seinem Bank-Berater wirklich alles glaubt. Insofern konnte ich nur hoffen, dass er nicht im Allgemeinen so leichtgläubig ist.
Wie bereits gesagt, irgendwie war diese Unterhaltung sehr unterhaltsam und vertrieb mir auch mühelos die lange Wartezeit auf die, mal wieder deutlich verspätete S1.
Andererseits war es auch wiederum traurig, dass so etwas erstens eine Hochschulzuganagberechtigung bekommen hat und diese zweitens auch noch in Anspruch nimmt.
Hallo Björn, bin begeistert und auch wirklich zum Schmunzeln angeregt, über diese Alltagsbeobachtung. Jetzt sind die angehenden “Akademiker” noch am Anfang ihrer Entwicklung.
Was erwartet uns danach…..?