Ja es geht.
Zum größten Teil zumindest. Gewissen Diensten des Suchmaschinen-Giganten kann man eigentlich nicht mehr aus dem Weg gehen, wenn man sich heutzutage im Internet bewegt.
Man kann allerdings ein paar Dinge beachten, die dazu beitragen, dass Google möglichst wenig Daten über einen sammeln kann. Was wiederum recht beruhigend wirkt, da man sich nicht mehr so ernsthaft Gedanken darum machen muss, ob Google die unterschiedlichen Daten nun zusammen führt oder nicht.
Die erste sinnvolle Maßnahme besteht schlicht weg darin, kein Konto bei Google anzulegen. Also kein iGoogle, kein Google-Mail, kein Picassa etc. Somit ist schon mal nicht der eigene Name und die eigene Adresse bei Google hinterlegt.
Eine weitere Maßnahme besteht darin, für Suchen im Netz möglichst nicht Google zu benutzen.
Ja, auch mir ist völlig klar, dass Google die meisten und besten Treffer liefert und die Konkurenz dort bislang nicht annähernd mithalten kann. Die Kunst besteht einfach darin, möglichst Metasuchmaschinen zu nutzen.
Somit habe ich weiterhin die Ergebnisse der Anfrage bei Google, ohne das Google weiß, dass diese Anfrage von meinem Rechner kam. Außerdem habe ich auch noch die Ergebnisse diverser anderer Suchmaschinen dabei, und muss diese nicht mehr getrennt abfragen. Hinzu kommt, dass gute Metasuchmaschinen auch direkt die Dupletten aussortieren und auch Seiten mit sinnlosen Wortgemengen aussortieren.
Ich für meinen Teil, habe diesbezüglich ganz gute Erfahrungen gemacht mit Metager2. Hier wird man schnell fündig und die zeitliche Verzögerung durch die Zwischenstufe ist minimal. Wenn es aber nicht so sehr auf den Zeitfaktor ankommt, die Suche dafür aber um so gründlicher sein sollte, bietet sich auch Metager an. Hier dauert eine Suche wesentlich länger, dafür hat man hier diverse Einstellungsmöglichkeiten. Angefangen bei den abzufragenden Suchmaschinen, über die Inhalte nach denen gesucht werden soll, bis hin zu der Anweisung, dass wissenschaftliche Texte zu dem Thema bevorzugt angezeigt werden sollen. Eine Eigenschaft, die einem gerade als Studenten das Leben im Netz bei den Arbeiten für die Uni wesentlich erleichtert. Oder anders: Die Zeit, die die Suche länger dauert, holt man anschließend durch die sinnvolle Sortierung locker wieder raus.
Von diesen Tipps einmal abgesehen, gelten natürlich die üblichen Maßnahmen: Cookies deaktivieren und regelmäßig löschen. Kein Java-Skript ausführen lassen und regelmäßig den Verlauf leeren.
In sofern kann ich an dieser Stelle nur eindeutig festhalten, dass es über weite Teile durchaus möglich ist, ohne Google durch das Internet zu kommen. (Das Kennen guter und verlässlicher Quellen, erleichtert einen die Informationssuche natürlich noch zusätzlich.)
Dennoch sei hier auch noch angemerkt, dass der liebe Helmut mich darauf hingewiesen hat, dass das Problem nicht alleine bei Google lege. Was an sich ja auch völlig klar ist.
Das Problem, dass bei Google einfach hinzukommt, ist die hohe Konzentration.
Insofern sei abschließend noch der Hinweis gegeben, dass man sich tunlichst darum bemühen sollte, die von einem benötigten Dienste, bei möglichst vielen verschiedenen Anbietern einzurichten. Dadurch haben dann alle Anbieter nur noch verhältnismäßig kleine Datensätze, die sich nicht mehr ganz so einfach zu einem großen Gesamtbild zusammen setzen lassen.
[...] Der angekündigte Text mit den Tipps und Tricks zum möglichst Google-freiem Leben ist nun hier [...]