Lafontaine als Spitzenkanidat im Saarland?!

Wie heute vermeldet wurde, will sich Lafontaine am morgigen Samstag von der Linkspartei zum Spitzenkanidaten der saarländischen Linkspartei wählen lassen, um sich um das Amt des Ministerpräsidenten im Saarland zu bewerben, wo er ja bereits einmal die Regierung führte. Damals noch für die SPD.
Insgesamt muss man hierbei aber wohl eher davon ausgehen, dass es ihm vor allem mal wieder um eine nette Inszenierung geht und darum, der SPD erneut eines aus zu wischen. Schließlich ta er ganz klare und enge Vorgaben gemacht, unter welchen Bedingungen er tatsächlich in das Saarland würde wechseln wollen und somit Berlin den Rücken zukehren würde.
Insbesondere auch dadruch, dass davon auszugehen ist, dass die CDU die Whal im Saarland gewinnen wird, ist davon auszugehen, dass er lediglich der SPD Wählerstimmen streitig machen will. Auch steht hierdurch zur Befürchtung, dass die SPD in dem Wahlkampf zu einer Randnotiz werden könnte, da der SPitzenkandidat der CDU sich bereits jetzt auf das Duell mit Lafontaine freut.

Wohl auch deshalb, da man vermuten darf, dass es Lafontaine überhaupt nicht ernst mit der Sache ist. Schließlich ist es kaum vorstellbar, dass der kleine Saarländer, der als er das letzte Mal Verantwortung innerhalb einer Regierung übernehmen musste, kurzerhand die Brocken hingeschmissen hat, und sich seither in der Opposition sichtlich wohlfühlt, auf einmal das Interesse verspühren könnte, wieder in Regierungsverantwortung zu stehen.

Fazit: Lafontaine als Spitzenkandidat wird eine nette und unterhaltsame Inszenierung werde, Mehr aber auch nicht. An und für sich, sollte man dieser Sache also keine weitere Bedeutung beimessen. Bestünde dadurch nicht die Gefahr, dass die SPD im Saarland zur nur noch drittstäksten Kraft werden könnte.

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